Zur Person
Meine heutige psychotherapeutische und künstlerische Arbeit speist sich aus zwei Quellen:
Zum einen folgte in jungen Jahren auf meine berufliche Tätigkeit als Zeichnerin die Ausbildung zur Keramikerin, Schwerpunkt Bildhauerei.
Zum anderen führte mein Interesse an kunsttherapeutischen Methoden zur Ausbildung als Heilpraktikerin für Psychotherapie (1999), mit großer Affinität zu fernöstlichen Meditations- und Bewegungsformen (Qigong).
Der Einfluss japanischer Tuschekünste ließ für mich das „Enso“ (jap.; dt.: Kreis) in Verbindung mit dem Hitsuzendo (jap.; dt.: Pinsel-Zen-Weg) zum zentralen Thema werden. Beim Hitsuzendo entstehen aus der Meditation heraus kraftvolle Tuschespuren in einem dynamischen Prozess synchron zur Ausatmung: Der unmittelbare Ausdruck des Selbst in seiner momentanen Verfassung wird dabei spontan auf Papier geworfen. Es manifestiert sich die Energie des Augenblicks. Diese Methode ist für mich eine Brücke zur Erkenntnis des ständigen Wandels und der Unerreichbarkeit der Perfektion.
Wichtige Komponente in meinem ENSO-Projekt, das vor vielen Jahren mit traditionellen Tusche-Ensos auf Reispapier begann, ist anschließend die Arbeit mit Metall geworden.
Für die Ausstellung „Grundgesetz“ 2016 des Offenbacher Kunstvereins arbeitete ich mit ungewöhnlichen Materialien wie Stacheldraht und Rattenfallen, woraus eine Serie von Assemblagen zum Thema „Freiheit“ entstanden ist.
Die Ausstellung ZEITWELTEN 2018 hat das Thema “Raum- und Zeit Grenze” zu einem weiteren Schwerpunktthema in meiner Kunst werden lassen. Seither bin ich mit meinen Assemblagen und Objekten regelmäßig auf verschiedenen Ausstellungen vertreten.
Parallel zu meiner künstlerischen Arbeit habe ich meine psychotherapeutische Tätigkeit kontinuierlich ausgebaut – mit wachsendem Schwerpunkt auf körperpsychotherapeutischen Verfahren, die in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus gerückt sind. Ich biete Fortbildungen in der von mir entwickelten Therapieform, dem Psychotherapeutischen Qigong (PQ), an. Weitere Informationen: Psychotherapie.
In diesem Kontext ist die Serie “Kunst & Psyche” entstanden, die 2024 in zwei gleichnamigen Ausstellungen gezeigt wurde: In dieser Werkreihe verbinde ich meine beiden Arbeitsgebiete ‑Kunst und Psychotherapie- in Form von Assemblagen, in denen psychotherapeutische Methoden und Modelle künstlerisch interpretiert werden.
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