Über mich

 

Mein heutiges Sein und Schaffen als Künstlerin speist sich aus zwei Quellen:
Zum einen folgte in jungen Jahren auf meine berufliche Tätigkeit als Zeichnerin eine Ausbildung zur Keramikerin mit Schwerpunkt Bildhauerei, ergänzt durch Akt-und Portraitzeichnen.
Zum anderen führte mein Interesse für kunsttherapeutische Methoden zu einer Ausbildung als Heilpraktikerin für Psychotherapie, mit großer Affinität zu fernöstlichen Meditationsformen.
Aus diesen beiden Quellen schöpfe ich meine Ideen und trete über die meditative Transzendenz in die künstlerische Auseinandersetzung mit existentiellen Themen.

Für die Ausstellung „Grundgesetz“ des Offenbacher Kunstvereins arbeitete ich mit ungewöhnlichen Materialien, wie Stacheldraht und Rattenfallen, woraus sich eine Serie von Assemblagen zum Thema „Freiheit“ entwickelte.
Der Einfluss japanischer Tuschekünste ließ für mich das „Enso“(jap.; dt.: Kreis) in Verbindung mit dem „Hitsuzendo“ (jap.; dt.: Pinsel-Zen-Weg) zum zentralen Thema werden. Beim Hitsuzendo entstehen aus der Meditation heraus kraftvolle Tuschespuren in einem dynamischen Prozess synchron zur Ausatmung: Der unmittelbare Ausdruck des Selbst in seiner momentanen Verfassung wird dabei spontan auf Papier geworfen. Diese Methode ist für mich eine Brücke zur Erkenntnis der unerreichbaren Perfektion und des ständigen Wandels.
Es manifestiert sich die Energie des Augenblicks.
Wichtige Komponente in meinem ENSO-Projekt, das vor einigen Jahren traditionell mit Tusche auf Reispapier begann, ist für mich heute die Arbeit mit Metall geworden.
„Vergänglichkeit“ hat sich zu einem weiteren Schwerpunktthema entwickelt- ZEITWELTEN

 

Mitgliedschaften:
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