Über mich

 

Mein heutiges Sein und Schaffen als Künstlerin speist sich aus zwei Quellen:
Zum einen folgte in jungen Jahren auf meine berufliche Tätigkeit als Zeichnerin die Ausbildung zur Keramikerin mit Schwerpunkt Bildhauerei.
Zum anderen führte mein Interesse für kunsttherapeutische Methoden zur Ausbildung als Heilpraktikerin für Psychotherapie, mit großer Affinität zu fernöstlichen Meditationsformen.
Aus diesen beiden Quellen schöpfe ich meine Ideen und trete über die meditative Transzendenz in die künstlerische Auseinandersetzung mit existentiellen Themen.

Für die Ausstellung „Grundgesetz“ 2016 des Offenbacher Kunstvereins  arbeitete ich mit ungewöhnlichen Materialien wie Stacheldraht und Rattenfallen, woraus eine Serie von Assemblagen zum Thema „Freiheit“ entstanden ist.                      
                                                                                                                                              Der Einfluss japanischer Tuschekünste ließ für mich das „Enso“ (jap.; dt.: Kreis) in Verbindung mit dem „Hitsuzendo“ (jap.; dt.: Pinsel-Zen-Weg) zum zentralen Thema werden. Beim Hitsuzendo entstehen aus der Meditation heraus kraftvolle Tuschespuren in einem dynamischen Prozess synchron zur Ausatmung: Der unmittelbare Ausdruck des Selbst in seiner momentanen Verfassung wird dabei spontan auf Papier geworfen. Es manifestiert sich die Energie des Augenblicks. Diese Methode ist für  mich eine Brücke zur Erkenntnis des ständigen Wandels und der Unerreichbarkeit der Perfektion.
Wichtige Komponente in meinem ENSO-Projekt, das vor einigen Jahren mit traditionellen Tusche-Ensos auf Reispapier begann, ist  heute die Arbeit mit Metall geworden.

Seit der Ausstellung ZEITWELTEN 2018 hat sich „Vergänglichkeit“ zu einem weiteren Schwerpunktthema entwickelt.

 

Mitgliedschaften:
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